Neben Mads Mikkelsen vor der Kamera stehen

Mads Mikkelsen wurde 2006 als Bond-Schurke „Le Chiffre“ in „Casino Royale“ weltbekannt. Seitdem hat er in vielen Filmen gespielt und stand in diesem Sommer für den Agententhriller „Move On“ vor der Kamera. Und bei dem Film konnte auch jeder Filmfan sich für einen Kurzauftritt bewerben – ohne großen Aufwand über das Internet

Agententhriller mit Schauplätzen in acht Ländern

Mit „Move On“ kehrt Mads Mikkelsen erstmals seit „Casino Royale“ wieder ins Spionage-Genre zurück. Er spielt einen rätselhaften Kurier, Typ einsamer Wolf, der einen Koffer über mehrere Landesgrenzen transportieren soll. Der brisante Inhalt ist unbekannt, doch ganz offensichtlich für viele dunkle Gestalten von großem Interesse. Der Kofferträger erkennt schnell, dass sein Job eine lebensgefährliche Aufgabe ist, bei der er niemandem vertrauen kann. Regisseur Asger Leth („Ein riskanter Plan“) inszenierte den action-reichen Film an Originalschauplätzen in acht Ländern: den Niederlande, Deutschland, Österreich, Ungarn, der Slowakei, Mazedonien, Montenegro und Kroatien. Dabei ähnelten die Dreharbeiten der Story des Films, ein klassisches Roadmovie. So wie Mads Mikkelsen von einem Land zu nächsten hetzt, so zog das Filmteam innerhalb von zwei Monaten durch halb Europa und schoss an nur dreißig Drehtagen den kompletten Film. Und als wäre der Zeitplan nicht schon knapp genug, wurden an jedem Schauplatz auch noch Ideen des Publikums eingebaut.

Bewerbungen für Move On über das Internet

Für die Interaktion mit den Filmfans in den acht Ländern (und darüber hinaus) wurde bei vor dem Produktionsbeginn die Internetseite https://move-on-film.de gelauncht. Auf der gab es Aufgabenlisten für alle Drehorte: Statistenrollen, Ideengeber für Schauplätze und Ausstattung, Musiklieferanten und vieles mehr. Wer mitmachen wollte, musste volljährig sein und sich auf der Webseite registrieren. Dann konnte er sein Bewerbungsvideo oder Fotos mit Vorschlägen und Ideen in die Galerie hochladen. Jeder Internetsurfer durfte die Beiträge bewerten. Die Jury war allerdings das Team um Regisseur Leth. Die Resonanz entsprach ganz ihren Vorstellungen. Mehrere tausend Teilnehmer bewarben sich um die Jobs und Rollen bei den Shootings.

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